Angst ist das Gegenteil von Liebe 7

Wir alle leben innerhalb eines Glaubens-Systems basierend auf Liebe oder Angst, weil wir in einem dualistischen Universum leben. Unsere gesamte Welt ist in Form von Dualität aufgebaut, das Gute und das Böse, das Licht und die Dunkelheit, die Wärme und die Kälte.  Alle spirituellen Quellen, Religionen und Lehren sagen, das Angst das wahre Gegenteil von Liebe ist. Echtes geistiges Wachstum entfernt Dich vom Gefühl der Angst und trägt Dich zur Liebe. Das ist wirklich das tiefste Geheimnis der Freiheit und des Glücks.

Ich möchte Dir ein Beispiel dafür geben, das Angst das wahre Gegenteil von Liebe ist. Ja, denk mal darüber nach… oft ist es so, wenn Menschen ein tiefes Gefühl von Liebe empfinden, kommt in ihnen meist sofort die Angst hoch, diese Liebe zu verlieren. Unter Angst handeln Menschen grundsätzlich anders und letzten Endes, wird dadurch ihre Angst zur Realität werden. Der Andere wird unbewusst durch diese Angst weggeschoben, anstatt angezogen! Diese bei manchen Menschen sehr starke Verlustangst führt zu Reaktionen und Handlungen, die hinterher oft bereut werden.  Es wird eine Rolle gespielt, eine Maske aufgesetzt, man zeigt sich nicht mehr als der Mensch der man wirklich ist. All diese Reaktionen und Handlungen drücken den Menschen weg und die vorher erdachte und ausgemalte Angst wird zur Wirklichkeit. Dies wird auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung genannt. Nach dem Gesetz der Anziehung treten genau die Dinge in unser Leben, die wir uns oft und intensiv genug bildhaft vorstellen und mit einem starken Gefühl verbinden.

Unser Leben, unser Schicksal beginnt in unserem Kopf. Alles beginnt mit unseren Gedanken. Ich weiß, es wird sich für Dich jetzt vielleicht unglaublich anhören, doch denk einmal intensiv darüber nach! Alle unsere Gedanken gehen entweder von der Liebe oder von Angst aus. Ob unsere Gedanken aus dem Gefühl der Liebe kommen oder aus Angst heraus, ist in Deinem grundlegenden Glaubens-System eingewurzelt. Das Wort Liebe steht gleichzeitig für Glück und Freude. Glück und Freude ist nichts anderes, als die Liebe zum Leben.

Es gibt zwei grundlegende Glaubens-Systeme, nach denen wirklich alle Menschen handeln. Jede Person, die auf diesem Planeten lebt, macht ihre Entscheidungen und Wahlen bewusst oder unbewusst aus Liebe oder aus Angst heraus. Es sind die zwei polaren entgegengesetzten Glaubens-Systeme.

Auf einer Temperatur-Skala zwischen heiß und kalt, würdest Du sehr wahrscheinlich auch nicht völlig am Siedepunkt, noch völlig am Gefrierpunkt sein wollen. Du wählst gewöhnlich irgendwo zwischen diesen zwei Extremen Deine Bequemlichkeitszone der Temperatur. Dasselbe gilt für Dein Grundglaubens-System. Die meisten von uns leben irgendwo zwischen Angst und Liebe. Die Komfortzone ist irgendwo dazwischen. Ob auf Deiner Skala die Liebe oder die Angst überwiegen, wird darüber bestimmen, ob Du Dich durch Dein Leben mit Schwermut und Angst kämpfst oder ob Du ein müheloses Leben in Frieden, in Heiterkeit und im Gefühl der Liebe lebst.

Leider handeln die wenigsten Menschen im Leben aus dem Gefühl der Liebe heraus. Wenn Du Menschen begegnest, die etwas für Dich Unerklärliches tun oder für Dich irrational handeln, dann stell Dir die Frage: „Vor was hat dieser Mensch gerade Angst? Was macht sie oder ihn gerade ängstlich?“ Wenn Du Menschen durch diese Frage hindurch betrachtest, wirst Du Menschen besser verstehen. Vieles wird für Dich leicht verständlich sein, wenn Du Dir diese eine Frage bei der Begegnung mit Menschen stellst.

Wer lausige Fragen im Leben stellt, kann nur lausige Antworten und dadurch lausige Ergebnisse bekommen. Unser Leben ist nur das Ergebnis der Fragen die wir uns stellen. Hier kommt das größte Geheimnis, das Dich zu echter Freude und Glück im Leben bringen wird. Stell Dir als erstes die Liebe einfach als eine Kraft als Energie vor und wann immer Du handelst, wann immer Du eine Entscheidung in Deinem Leben treffen musst, wann immer Angst in Dir entsteht, stell Dir diese eine einzige Frage: „Was würde die Liebe tun?“ Diese eine Frage hat mein Leben verändert und diese Frage wird auch Dein Leben verändern, wenn Du sie Dir regelmäßig stellst. Hört sich das zu einfach an? :-) Die Frage: „Was würde die Liebe tun?“ wird Deine Gedanken und demzufolge Deine Handlungen und damit Deine Realität ändern.

Copyright © 2009 by Mike Düring
Ich wüsste auf Anhieb 2-5 Menschen, denen dieser wunderbare Text etwas die Augen öffnen könnte….ich hoffe, sie lesen gerade mit :-) Vielen Dank an Mike!

7 thoughts on “Angst ist das Gegenteil von Liebe

  1. Reply Benno Dez 5,2009

    Der Text klingt überhaupt nicht unglaublich, vielmehr erscheint er mir absolut logisch. Allenfals die Lösung und die Ursache erscheint mir etwas zu einfach… Man sollte die Realität nicht ändern, man sollte sie akzeptieren und mit ihr leben lernen. Die Ängste nicht abschalten oder verdrängen, sondern sich mit ihnen arangieren.

    Die Ängste der Menschen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst bis auf die grösste aller Ängste.  Die Angst ausgegrenzt zu werden und nicht akzeptiert zu werden. Ich glaube sogar, dass alle anderen Ängste schlussendlich nur wegen dieser einen entstehen. Der Mensch ist ein Herdentier und braucht den sozialen Ausstausch und die Bestätigung der Anderen in der Herde. Leute, die anders sind haben es schwer Selbstbestätigung und Liebe zu erfahren. Würde der Mensch sich unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen die richtigen Fragen stellen und nach den für ihn gültigen Antworten leben würde er sich damit ausgrenzen. Und genau da beisst sich die Katze in den Schwanz.

    Egal wie sehr wir die Ideale im letzten Abschnitt des Textes verfolgen und verinnerlichen, wir werden nie völlig frei sein die richtigen Fragen zu stellen und keine Angst mehr zu haben. Das Problem ist schlussendlich, dass jeder Mensch unterschiedliche  körperliche und geistigie Voraussetzungen in die Gemeinschaft mitbringt, schlussendlich aber alle das gleiche wollen bzw. den Vorgaben der Herde nacheifern. Diese Tatsache führt dazu, dass es immer Konflikte geben wird zwischen den Menschen.

    Die Dualität ist etwas zutiefst Menschliches und rührt wohl daher, dass dem Menschen bewusst ist, dass das Leben endlich ist. Der Mensch bedient sich gerne solcher Symbolik, um sein Handeln oder seine Gedanken erklären zu können. Er braucht sie als Indikator, um seinen Platz in der Gesellschaft benennen zu können. Für einen Menschen ist es schlimmer nicht wenn er nicht weiss wo er steht, als wenn er auf der „schlechten Seite“ steht, zumindest wenn noch andere mit ihm da sind.

    Wenn wir also wirklich lernen wohlen zu lieben, müssen wir  aus dieser Dualität ausbrechen. Wir müssen das Schwarzweissdenken überwinden und akzeptieren können, dass weder wir selbst noch unsere Mitmenschen in ein bestimmtes Schema passen. Wir  passen allenfalls besser oder weniger gut zueinander. Solange wir aber unsere Liebe von irgendwelchen Idealen abhängig machen, werden wir nie fähig sein völlig frei zu lieben.

  2. Reply Bluetime Dez 6,2009

    @benno…danke vielmal für diesen (auch sehr wundervollen) kommentar! ich wünsch dir liebe , wo immer du sie brauchst!

  3. Reply ltcmdrdata Dez 6,2009

    Spannende Gedanken. Aber warum müssen Angst und Liebe ein Paar sein. Angst ist ein Begrenzer. Es hilft einem sich zu schützen. Man hat Angst vor etwas, man begrenzt sich etwas tun zu wollen / müssen. Liebe befreit oder erweitert die Sicht und das Handeln. Beides sind Zustände wo viel Energie vorhanden ist.
    Das Urteil folgt aus subjektiver Sicht. Und ist somit eine Auslegung.
     

  4. Reply Bluetime Dez 6,2009

    @ltcmdrdata…aber natürlich:-)….trotzdem schön, wenn „es“ dich erreicht hat und immer wieder schön, dich hier zu wissen!

  5. Reply Holger Ehrlich Dez 6,2009

    Was hat dieser Text mit einem alten toten Baum gemeinsam? Sieht mächtig aus, ist aber hohl!
    Das ist das gleiche Geschwafel mit dem zweifelhafte Gurus ihr meist weibliches Klientel ködern.
    Dass Angst kein guter Ratgeber ist, sagt Dir auch jede Marktfrau; und dass alles gut wird, wenn wir uns nur lieb haben, kann nicht als belegt gelten, weil es noch nie geklappt hat.
    ja, ich weiß, ich bin unromatisch …

  6. Reply Benno Dez 6,2009

    @bluetime: Danke, das wünsch ich dir auch! …und danke für deinen Beitrag, der mich dazu gebracht hat mir diese Gedaken zu machen.

  7. Reply Christian Volker Ide Jan 24,2011

    Hallo,
    ich wollte dir nur mitteilen das ich deine Sichtweise beindruckend finde. Leider habe ich bisher nur diesen Artikel gelesen, aber dieser hat mich sehr bestätigt in meiner suchenden art zu denken. Ich befinde mich schon etwas länger auf dem Weg der Liebe in Tat und Wort, ich versuche die LIebe zu erforschen und zu leben um immer mehr ich selbst zu werden und meiner Bestimmung, di der Absoluten Liebe, nahe zu kommen. Ich denke das jeder Mensch diese Gabe hat und es auch seine Bestimmung ist seine Liebe herauszufinden, Ängste zu überwinden und zu dem Kern in einem Selbst zu gelangen, der wiederum in allen Belangen des Lebens eines Menschens die Absolute erfüllung ergiebt.

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag, liebe Grüße sendet dir und allen Lesern der Christian

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